Kill Bill | News
 



 


 

O-Ren Ishi:

You didn't think it was gonna be that easy, did you?

 
The Bride:

You know, for a second there, yeah, I kinda did.

 


 

 
 

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07. Okt. 2003

Interview mit UMA THURMAN
  Mit freundlicher Unterstützung von 'teleschau.de' habe ich die Möglichkeit, euch hier ein Interview mit Uma Thurman zu präsentieren. Interview im Anschluss.

Uma Thurman spielt die Hauptrolle in
"Kill Bill - Volume 1" (16.10.)
 
Die Elemente der
Träume

©Miramax

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Sie schlitzt, säbelt und filetiert am lebenden Menschen. Mit der Killerin "Die Braut", gespielt von Uma Thurman, ist nicht zu spaßen. Ausgerechnet am Hochzeitstag versuchen ihre Kollegen und ihr Geliebter Bill (David Carradine) die Schwangere ins Jenseits zu befördern. Die fällt aber nur ins Koma, und als sie fünf Jahre später erwacht, ist sie "not amused" und will nur eines: "Kill Bill". So lautet denn auch der Titel von Quentin Tarantinos neuem Film, der am 16.10. ins Kino kommt. Im Interview macht Hauptdarstellerin Uma Thurman (33) zum Glück einen friedlichen Eindruck, dabei steckt sie gerade selbst mitten in einer Beziehungskrise. Nach fünf Jahren Vorzeige-Ehe mit Kollege Ethan Hawke (32) und zwei gemeinsamen Kindern schmiss sie den untreuen Gatten raus. Der hatte nämlich ein Model vernascht. Glück für ihn, dass seine Frau privat keine Ähnlichkeit mit ihrer gewalttätigen Filmfigur hat.


teleschau:
Rachsüchtige und schlagkräftige Actonheldinnen sind ja derzeit groß in Mode ...

Uma Thurman:
Ich glaube nicht so recht an Rache. Bei "Der Braut" ist es ja so, dass ihr als Killerin auch das eigene Leben ziemlich egal ist. Doch dann wird sie schwanger, hat eine Art Ziel und will deshalb aussteigen. Als sie nach dem Attentat ihrer Kollegen aus dem Koma erwacht und ihr Kind für tot hält, ist absolut nichts mehr übrig, wofür es sich zu leben lohnt. Deshalb startet sie dieses Himmelfahrtskommando. Sie ist keine Sadistin, da lege ich Wert drauf! Ihr wurde sadistische Gewalt angetan. Aber Rache als solches hat natürlich schon etwas Alttestamentarisches.

teleschau:
Sind Sie froh, dass nach den Querelen um Schnitt und Länge der Film nun endlich ins Kino kommt?

Uma Thurman:
Ich bin froh, ihn nicht mehr drehen zu müssen! Die gesamte Martial-Arts-Ausbildung war unglaublich anstrengend. Ich trainierte drei Monate vor den Dreharbeiten mit dem Kampfchoreograf Wu Ping. Es tat mir danach zwar regelmäßig jeder einzelne Muskel weh, aber ich genoss es trotzdem. Wu Ping lehrte mich zwei Arten von Kung Fu, Schwertkampf, Messerwerfen und den Kampf Frau gegen Frau. Leider habe ich nach dem Ende der Dreharbeiten nicht weiter geübt. Aber ich könnte es wohl noch mit ziemlich vielen aufnehmen!

teleschau:
Das Blut spritzt in "Kill Bill" meterhoch. Wie stehen Sie zu Gewalt im Film?

Uma Thurman:
Das kommt darauf an, denn jeder Film ist ja anders. Als Zuschauerin kneife ich im Kino schon beim leisesten Hauch von Gewalt die Augen zu. Noch schlimmer ist es, wenn jemand auf der Leinwand Schmerzen erleidet, dann würde ich am liebsten herausrennen. Quentin hat da wohl eine etwas andere Einstellung zu (lacht). Man muss ihm einfach vertrauen, wenn man das Drehbuch liest, das war bei "Pulp Fiction" ähnlich. Quentin setzt Gewalt so um, dass sie selbst mir nicht allzu viel ausmacht, und das gilt auch für "Kill Bill". Außerdem ist Gewalt ja allgegenwärtig, als Element unserer Träume, unseres Lebens.

teleschau:
Apropos Leben. Was wäre, wenn Sie nur noch 24 Stunden zu leben hätten?

Uma Thurman:
Dann würde ich ganz schnell nach Hause gehen und die Zeit mit meiner Familie verbringen - und meinen Eltern. Ich bin mir ziemlich sicher, dass aus diesem einzigartigen Anlass alle mal vorbeischauen würden (lacht).

teleschau:
Vielleicht kämen sogar die Verwandten aus Schweden angereist. Wussten Sie, dass Ihrer Großmutter in Trelleborg sogar ein Denkmal gesetzt wurde?

Uma Thurman:
Ja, aber ich habe davon bis jetzt leider nur Fotos gesehen. Ich spreche weder Schwedisch, noch habe ich das Land jemals besucht. Aber ich würde das gerne einmal nachholen, denn wir haben dort sehr viel Verwandtschaft.

teleschau:
Wie bringen Sie als allein erziehende Mutter von zwei Kindern Familie und Job unter einen Hut?

Uma Thurman:
Das ist anstrengend, wie bei jeder anderen berufstätigen Frau auch. Aber wenn man sich gut organisiert, geht alles. Das Schlimmste waren die peinlichen Anrufe in der Vorschule meiner Tochter Maya, weil die Dreharbeiten zu "Kill Bill" sich laufend verzögerten. Sie sollte im Oktober wieder in der Klasse sein. Dann musste ich die Lehrerin auf November vertrösten, dann sollte es Weihnachten werden, und schließlich landeten wir im Januar.


Quelle:
www.teleschau.de

 
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
       
 

 

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