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Nachfolgenden Text hat mir David
geschickt. Er ist Kill Bill Fan und fragte mich, ob ich seine zusammen
getragenen Informationen veröffentlichen könnte. Na klar.
Quentin und die Bar
In der „Entertainment
Weekly“ vom 16. April 2004 stand geschrieben, dass Regisseur Quentin
Tarantino eine halb-lebensgroße Wachsfigur von Kill Bills
psychopatischen Schulmädchen Go Yubari im Foyer seines Hauses in L.A.
stehen hat. Der Artikel sagt auch, dass die Bar in Tarantinos Haus ein
Teil des Filmsets aus Peking sei. Das bestätigen auch japanische
Quellen, die berichten das Tarantino die Kill Bill Crew gefragt habe, ob
sie nicht einen Teil der „Go Go Bar“ rekonstruieren könnten, wo Go Go
den Geschäftsmann abgestochen hat. Als gefragt wurde, warum er die haben
wolle, antwortete er, er wolle Chiaki und die Anderen zu einer großen
Party einladen.
„Stehst du auf
Ferraris ?“
Der Geschäftsmann in
der Bar hofft darauf, dass er von dem jungen Go Go einen geblasen
bekommt- wie das- es wurde doch nie erwähnt? Der Schlüssel liegt in den
Wort Ferrari. In der japanischen Sprache wird das L oft vom R ersetzt,
weil das L für Japaner schwer auszusprechen ist. Außerdem haben mich
Quellen darüber informiert das in einigen Teilen von Tokio, Ferrari nur
ein Codewort für Fellatio sei. Wenn man diese Information mit einbezieht
ergibt die Frage „Stehst du auf Ferraris?“ einen ganz neuen Sinn, oder?
Chiakis
Geburtstag
Am 10 Oktober 2003, als Kill Bill in den
Kinos anlief, wurde Chiaki gerade 19 Jahre alt. Was für ein Zufall. Die
„Teenprinzessin“ wurde am 10. Oktober 1984 in Tsuchiura, im Präfekt
Ibaraki geboren. Es ist nicht weit nordöstlich von Tokio auf der großen
Insel Honshu.
Chiakis Name vereint vier Charaktere. Wie in
vielen asiatischen Ländern kommt auch in Japan der Familienname zuerst
und dann erst der Vorname. In Japan würde sie also Kuriyama Chiaki
heißen. Der erste Charakter ist Kuri, was soviel bedeutet wie Kastanie.
Der zweite Charakter ist Yama, was Berg bedeutet. Der dritte Charakter
heißt Chi, was Tausend bedeutet und der vierte und letzte Charakter Aki
bedeutet soviel wie hell oder klar. Ihr Name heißt also grob übersetzt-
Kastanienberg mit heller Klarheit.
Chiakis Maße sind: Brust 85cm, Taille 59 cm
und Hüfte 86 cm. Sie trägt damit also Größe 0. Und ihr dachtet Calista
Flockhart wäre dünn.
Chiakis Kugel
Chiaki war ganz
vernarrt in ihre tödliche Stahlkugel von Kill Bill. Also hatte Miramax
beschlossen, ihr die 4,5 kg schwere Waffe zu schenken. Die Kugel die
Chiaki auf der Seite vom Eiga HIHO Magazin hält ist übrigens ein
Replikat, das von Hiroshi Samukawae speziell für das Fotoshooting
angefertigt wurde.
Go Go’s Kampf mit
der Braut
Der Kampf zwischen Uma Thurman und Chiaki
ist nicht die Lieblingsszene von vielen Kritikern aber von Quentin
Tarantino. Er liebt die Szene über alles. Es ist leider schade das Go Go
diesen Kampf nicht überlebt. Und wenn man bedenkt das viele Typen scharf
auf Go Go sind kann man sagen, dass Uma sie zum letzten Mal „genagelt“
hat.
Die Inspiration für Go Go’s Figur
Das Aussehen von Go Go wurde vor allem vom
Aussehen der Figur Saya aus dem Anime „Blood, the Last Vampire“
bestimmt. Rausgekommen ist dieser Film 2000, der 50 minütige Anime war
eine Arbeit von Production I.G. (Ishikawa/Goto) die schon mit Filmen wie
„Ghost in the Shell“ oder „Jin-Roh“ bekannt geworden sind. Also
produzierte dies Firma auch die Animeszenen für Kill Bill. Während der
Dreharbeiten zu Tarantinos Rachefilm hat sich Chiaki den Film „Blood,
the Last Vampire“ mehrere Male angesehen.
Die Entstehung von Go Go’s Namen
Weder Go Go noch Yubari sind typische
japanische Namen. Yubari ist der Name einer Stadt auf Hokkaido und kein
Nachname. Go Go wurde von Tarantino ausgesucht, weil es einfach süß
klingt. Ironischerweise ist O-Ren ein echter japanischer Name, den vor
allem ältere Frauen tragen. Solche Namen werden der jüngeren Generation
heute nicht mehr gegeben. Es soll auch eine Verbindung geben zwischen
den Namen Go Go und der japanischen Anime-Serie Mach GoGoGo, die in den
USA Speed Racer heißt. Diese Verbindung wurde aber niemals bestätigt.
Vor Jahren folg
Tarantino zu dem jährlich stattfindenden International Fantastic Film
Festival in Yubari, um seinen ersten Film „Reservoir Dogs“ vorzustellen.
Es war das erste Mal, dass er im Land der aufgehenden Sonne gewesen war.
Die kleine Stadt gab Quentin so viele Impressionen, dass er Yubari als
Nachnamen wählte. Yubari liegt, wenn ihr neugierig seid, im Zentrum von
Hokkaido, die nördlichste der japanischen Inseln, und hat 14.000
Einwohner. Übrigens traf Tarantino hier auch das erste Mal Julie Dreyfus,
die Schauspielerin, die später in Kill Bill die Rolle der Sophie Fatale
spielt.
Chiaki und Uma
Tarantino hat
einige male gesagt, dass Chiaki für ihn die japanische Uma sei.
Angesichts das Uma Thurman Tarantinos bevorzugte Schauspielerin ist, ist
das ein Riesenkompliment. Übrigens wurde Chiaki am Set von allen immer
mit Go Go angesprochen, nur Uma redete sie mit Chiaki an.
Chiaki in Vol.2
Als ein japanisches Magazin Chiaki fragte,
ob sie in Kill Bill Vol.2 mitspielen würde, sagt sie: "Ich erscheine als
„Mach Melon !“" Das ist ein Witz, den man nur mit genauen Kenntnissen
über Japan verstehen kann. MachGoGoGo ist ein Anime der Go Go ihren Name
gab. Melonen sind die Hauptfrüchte der kleinen Stadt Yubari. De Facto
heißt das, dass Yubari Melonen in Japan so bekannt sind wie Idaho
Kartoffeln oder Florida Orangen in den USA. Es ist schön zu sehen, dass
Chiaki in ihren Interviews einen sehr gesunden Sinn für Humor hat.
Chiaki und die USA
Chiaki war zweimal in den USA, einmal für
das Training zu Kill Bill. Das zweite Mal im Oktober 2003 bei dem Kill
Bill Premieren in Los Angeles und New York.
Während des Drehs war Chiaki 17, genau wie
ihre Rolle Go Go Yubari.
Als 17 jährige kann man sie an einer Bar
Alkohol trinken sehen. Das legale Alter für Alkoholkonsum in Japan liegt
aber bei 20. Außerdem fährt sie O-Rens Mercedes, ein Seitenhieb darauf,
dass man in Japan erst ab 18 fahren darf.
Die Entstehung von Go
Go’s Charakter
Der Charakter von Go Go wurde vor allem von
Sawa- der Killerin aus Kite beeinflusst. Als ihre Eltern ermordet wurden
, wurde das Leben für Sawa ein Albtraum. Vergewaltigt von ihren so
genannten Beschützer, wurde die emotionslose Sawa zu einer perfekten
Waffe. Der Lolita-Sex und die extrem brutalen Tötungsszenen machen
diesen Anime zu einem der Kontroversesten den es je gab. In den USA sind
zwei Versionen erschienen, eine stark Geschnittene und ein Directors-Cut.
Der Directors-Cut ist ausdrücklich für Personen ab 18 Jahren bestimmt,
und selbst diese Version ist noch stark verstümmelt. Die 100%
unzensierte japanische Fassung wird also nie den US Markt erreichen.
Chiaki und Battle Royale
Der Film „Battle Royale“ ist in den USA sehr
schwer zu bekommen, dagegen ist das Buch stark verbreitet. Geschrieben
von Koushun Takami und 1999 erschienen, entwickelte sich das Buch zu
einem Hit mit Kultstatus. Der Film allerdings unterscheidet sich in
kleinen Details und in der Charakterentwicklung. Hier sind Einige davon:
1.Um Chiakis Charakter zu respektieren,
benutzt sie im Film ein Flickflack Messer und nicht einen Eispickel wie
im Buch beschrieben.
2. Der Junge der Chigusa vergewaltigen will,
wird im Film als Waschlappen dargestellt, im Buch ist er aber ein
athletischer Typ. Letztendlich gibt es aber ein böses Ende für den
Jungen und seine Männlichkeit.
3. Die Klassenschlampe Mitsuko, die auf
Chigusa schießt, sagt im Film nur Hallo, im Buch aber führen sie einen
längeren Dialog: „Ich mag Mädchen wie dich. Vielleicht bin ich ein
bisschen wie ein Damm“. Natürlich ist Mitsuko die unverstandene Nymphe,
die sich nichts daraus macht, ihre Schönheit dafür einzusetzen, um
andere zu töten. Chigusa denkt inzwischen über ihre Möglichkeiten nach,
während Mitsuko weiterspricht: „Ich war schon immer etwas neidisch auf
dich. Du warst viel schöner und besser als ich:“ Noch bevor Mitsuko zu
Ende sprechen kann, merkt Chigusa, dass etwas nicht stimmt- warum
spricht Chigusa in der Vergangenheitsform- und so nimmt das Schicksal
seinen Lauf. P.S. Wer den Film nicht gesehen hat- Chigusa= Chiaki wird
von Mitsuko ermordet.
Andere Charaktere von
Battle Royale in Kill Bill ?
Es scheint so als wäre Chiaki Kuriyama nicht
das einzige Talent aus Battle Royale, das bei Kill Bill mitspielt.
Scheinbar ist die Stimme von der jungen O-Ren in der Anime Szene, die
der Schauspielerin Ai Maeda. Ai Maeda hatte, aber nur eine kleine Rolle
in Battle Royale (übrigens ihre große Schwester Aki hatte die
Hauptrolle). Tarantino machte beim Casting eine erstklassige Wahl, weil
Ai Maeda die Stimme von O-Ren sehr gut rüberbrachte. Es gibt aber
Gerüchte, dass die Stimme einer professionellen Synchronsprecherin
gehören soll, die ebenfalls Ai Maeda heißt.
Kill Bill
und Battle Royale
Für Chiaki war die Umstellung von Battle
Royale auf Kill Bill nicht sehr schwer. Weil Kill Bill klare Parallelen
zu Battle Royale aufweist.
1. Chiaki trägt in beiden Filmen eine
Schulmädchenuniform und
2. In beiden Filmen ersticht sie einen
Jungen, der ihr sexuell zu nahe kommen wollte.
Go Go Yubari
und die Crazy 88’s
In einem Interview hat Quentin mal gesagt,
dass die Crazy 88 aus 2 Lagern bestehen würden. Eine Hälfte ist
Japanisch die andere Chinesisch (bezogen auf O-Ren’s Herkunft). Er sagte
aber auch, dass dies ein Teil der Mythologie von Kill Bill sei. Fakt ist
aber: Alles fängt mit der Nummer 4 an, in beiden Sprachen sowohl in
Japanisch oder Chinesisch hat die Zahl 4 die gleiche Bedeutung Tod, 44
steht also für Doppel-Tod. 44 ist also eine unheilvolle Zahl, und in
beiden Lagern wird sie zur Einschüchterung verwendet. Aber aufgrund des
riesigen Cast von Chinesischen und Japanischen Schauspielern lässt sich
das nicht zurückverfolgen.
Ich hoffe euch hat dieser Artikel etwas
interessiert, ich habe versucht, ihn so gut wie möglich zu übersetzen,
wollt ihr den Originaltext lesen, schaut mal bei Google unter:
Chiaki Kuriyama Fandom
nach.
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